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    Best of Scotland Teil 2: Ullapool, Fort William, Oban und Glasgow

    Dieser Artikel ist Teil 2 unserer Rundreise durch Schottland und hier lernst du Ullapool, Fort William, Oban und Glasgow kennen. Ich gebe dir fĂŒr jede Stadt bis zu fĂŒnf Tipps, was in meinen Augen das Sehenswerteste abdeckt.

    Station 4: Ullapool

    Ullapool ist eine kleine Hafenstadt hoch im Nord-Westen Schottlands. Hier gibt es keine lange Liste an Tipps und SehenswĂŒrdigkeiten, denn diese Stadt umfasst nur rund 1600 Einwohner und liegt abseits von Trubel und Tourismus. FĂŒr mich gibt es kaum einen magischeren und friedlicheren Ort auf dieser Erde, denn man ist umringt von der Natur, hat kaum Handyempfang, sitzt am Wasser und lĂ€sst einfach mal die Seele baumeln.

    • Ullapool Museum: es gibt ein kleines Museum in der alten Pfarrkirche des Ortes, welches einem die Geschichte und Kultur Schottlands und besonders Ullapool nĂ€herbringt.
    • The Seaforth: Das ist eine kleine FischhĂŒtte direkt am Wasser, in der man die besten Fish& Chips der Welt bekommt. Eine Box kostet ca. 5 Pfund und sĂ€ttigt dich auf jeden Fall fĂŒr den Rest des Abends.
    • Die Wanderwege: von Ullapool aus kann man wunderschöne kleine Wanderrouten quer durch die Highlands gehen und die Natur bewundern. Ich habe hier auch viele Familien mit Kindern getroffen, denn die Wege sind sehr gut gepflegt und einfach zu gehen.

    Station 5: Fort William

    Fort Willam ist eine der grĂ¶ĂŸten StĂ€dte der Highlands und ist neben den Bars und Einkaufmöglichkeiten vor allem fĂŒr eines bekannt: die NĂ€he zum Ben Nevis, dem höchsten Berg Englands und Schottlands. Er ist 1.345 Meter hoch und bietet eine Aussicht, die man so kein zweites Mal in ganz Schottland bekommt. Da ich nur fĂŒr diesen Berganstieg in Fort William war, kann ich auch nur darĂŒber etwas berichten.

    • Ben Nevis: wie lange man braucht, um diesen Berg zu erklimmen ist auf jeden Fall nicht pauschal zu sagen. Das hĂ€ngt von vielen Faktoren ab, wie beispielsweise den Schuhen (im empfehle dir ordentliche Wanderschuhe), dem Wetter, deiner AusrĂŒstung (packe so leicht wie möglich) oder auch schlicht davon, wie erprobt du im Wandern bist. Ich persönlich bin absolut untrainiert gewesen und habe fĂŒnf Stunden hoch und vier Stunden runter gebraucht. Zwei Sachen sollten einem aber unbedingt klar sein: zum einen ist der Weg nicht so eben und einfach wie er online meist aussieht und zum anderen gibt es dort keine Seilbahn oder eine andere Form von einem metaphorischen „Sicherheitsnetz“. Einmal nach oben gelaufen, musst du wieder runterkommen ohne Hilfe! Auch ist zu unterstreichen, dass es bei schlechter Sicht (denn irgendwann lĂ€uft man in Nebel und Wolken) schwieriger wird, den Weg zu sehen und natĂŒrlich auch die Luft oben dĂŒnner wird. Es sollte sich also durchaus zweimal ĂŒberlegt werden, ob man den Anstieg wagt. Auch wenn dieser Tag mit Abstand die körperlich schmerzhafteste Grenzerfahrung meines Lebens war (denn erst jetzt weiß ich, was „ich kann nicht mehr“ wirklich bedeutet), wĂŒrde ich die Aussicht von oben um nichts in der Welt missen wollen!
    • Ben Nevis Inn: wenn man dann erfolgreich den Berg bezwungen hat, kann man sich unten in diesem Restaurant wieder mit einer großen Portion Fish & Chips belohnen.

    Station 6: Oban

    Oban heißt die Stadt vielleicht auf der Landkarte und Google Maps, aber im Volksmund wird Oban auch gerne „Schottlands Hauptstadt des Fischs“ und „das Tor zu den Inseln“ genannt. Diese beiden Spitznamen verraten somit auch die wichtigsten Dinge, die man ĂŒber Oban wissen muss: es gibt vorzĂŒglichen Fisch in allen GrĂ¶ĂŸen und Formen und man kann von dort aus viele der kleinen schottischen Inseln besuchen.

    • Oban Seafood Hut: diese unscheinbar wirkende, kleine grĂŒne HĂŒtte mit der Aufschrift „Green Shack“ liegt seit mehreren Generationen im Familienbesitz und verkauft die besten Shrimps, die ich in meinem Leben je gegessen hab. Das rustikale Ambiente mit den Schifferbooten drumherum vollendet das Mahl dann perfekt.
    • Oban Hills Hydropatic Sanatorium: Diese Ruine ist eigentlich gar keine Ruine, denn das Bauwerk wurde nie fertig gestellt und inzwischen wurden die Bauarbeiten eingestellt, wodurch es nur wie eine Ruine eines Castle oder alten Herrenhauses wirkt. UrsprĂŒnglich sollte hier ein Hotel erbaut werden, welches dann aber nicht fertiggestellt wurde. Heutzutage kann man sich dieses Bauwerk ansehen, was aber noch viel reizvoller ist, ist die Aussicht, die man von dort oben ĂŒber ganz Oban hat.

    Station 7: Glasgow

    Glasgow ist neben Edinburgh die grĂ¶ĂŸte Stadt Schottlands und gilt als die Arbeiterstadt der Nation. Es leben dort ca. 650.000 Menschen, von denen viele Studenten sind, denn die Stadt beherbergt vier der grĂ¶ĂŸten und geschichtstrĂ€chtigsten UniversitĂ€ten von ganz Schottland.

    • Necropolis Friedhof: wenn man Glasgow in die Google Suche eingibt, kommen vor allem Bilder dieses berĂŒhmten Friedhofs. Hier liegen 50.000 ehemalige wohlhabende BĂŒrger und BĂŒrgerinnen begraben und es gibt kaum einen Friedhof, der so weitlĂ€ufig und magisch ist. Man hat nicht das GefĂŒhl auf einem Friedhof zu sein, sondern eher in einem Museum, welches alten Steinkunstwerke ausstellt. Definitiv ein Anblick, den man sich nicht entgehen lassen darf.
    • St. Mungos Cathedral: NatĂŒrlich ist dies ein Ort, der vor allem von religiösen Menschen besucht wird, allerdings ist er auch fĂŒr alle anderen ein Besuch wert. Die Architektur, die großen Fenster, die riesige hohe Decke – all das imponierte mir sehr und zudem ist es ein sehr friedlicher und andĂ€chtiger Ort.
    • University of Glasgow: natĂŒrlich kann (und will) man sich nicht mit in eine Vorlesung setzen, aber allein das GemĂ€uer und die Liebe zum Detail in der Fassade ist ein Hingucker!
    • Mr. Ben: fĂŒr alle diejenigen, die gern in Glasgow shoppen gehen wollen, habe ich da genau die richtige Adresse. Mr. Ben ist ein wunderschöner, alter, kleiner Second Hand und Vintage Laden und ich habe Stunden darin verbringen können. HĂ€tte ich nicht nur meinen Wanderrucksack dabeigehabt, dann hĂ€tte ich bestimmt mehr als nur ein Teil gekauft.

    Mein Fazit

    SelbstverstĂ€ndlich konnte ich mit diesen Posts nicht annĂ€hrend all das ansprechen und zeigen, was Schottland alles zu bieten hat. Ich hoffe jedoch sehr, dass es dir gefallen hat, Teil meiner Reise durch Schottland gewesen zu sein und Inspiration fĂŒr einen Urlaub oder Kurztrip dabei war!

    Es kommen auch noch weitere Tipps, Infos und Geschichten zu Schottland online, denn meine Lust und Freude daran, von diesem Land zu berichten sind noch lange nicht ausgeschöpft!

    Um also auf die Frage vom Anfang zu antworten: Ja ich kann mir definitiv vorstellen einmal in einem kleinen sĂŒĂŸen Cottage in Schottland zu leben


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